Perfekte Sedkarte: Tipps von Profis

Wie soll meine Sedkarte aussehen, damit ich viele Jobs bekomme? Diese Frage hat sich sicherlich jedes Model tausendmal gestellt. Welches Titelbild – cool oder lächelnd? Editorial oder kommerziell? Natürliche Beauty-Fotos oder das Cover mit glamourösem Make-Up?

Model Pool hat mehr Top-Profis befragt: auf was kommt es Kunden bei den Sedkarten an? Was weckt Interesse und überzeugt, was ist ein absolutes No Go?

Die interessantesten Antworten könnt ihr hier im Blog lesen.

Jan Kocovski, Fotograf

„Bei Sedcards ist mir das Profilfoto sehr wichtig. Ein sauberes Portrait, hell, freundlich, lächelnd, mit einem natürlichen Blick in die Kamera.

Alle Fotos auf der Karte sollten nicht älter als 12 Monate sein…

Alle anderen Fotos sollten passend zum Thema sein.  Das ist oft ein Problem ist, wenn man Models für Commercials sucht… Da braucht man keine Fashion oder Beauty aufnahmen auf der Sedkarte. Das heißt, wenn ich lachende Menschen und happy Family will, brauche ich keine lasziv schauenden Gesichter

Als Fotograf kann man es sich natürlich vorstellen, aber der Kunde sieht die Karten und ist involviert in die Auswahl. Er kann es sich meistens nicht vorstellen wie ein Mensch auf Werbefotos wirkt, den er  nur als Fashionmodel sieht.“

Andreas Andé, Fotograf

„Eine Sedcard muss den Charakter des Models spiegeln. Mit welcher Bewegung, welcher Mimik, welchem Lachen und welcher Bandbreite von Ausdruck kann ich als Fotograf rechnen. Die Zeit in der ein Model nur hübsch sein muss – sind meiner Ansicht nach passé. Das Model füllt mit seiner Darstellung das Bild und gibt ihm emotionale Tiefe. Diese Eigenart muss mir die Karte zeigen. Ein „Glamour“ Fashionpic – das womöglich noch im Photoshop stark optimiert ist wird niemanden helfen. Achtet auf eine natürliche Darstellung und bitte – verzichtet auf Hüte!!!“

Burkhard Henrichs, Fotograf

„Ich finde eine Sedkarte dann aussagefähig, wenn Sie die ganze mögliche Bandbreite eines Modells repräsentieren kann, unterschiedliche Posings und Looks, Body Situation, Ausdrucksvarianten des Gesichts, Close Ups und Gesamtsichten…“

Marion Schult, Fashion & Beauty Photographer

„Job Veröffentlichungen auf der Karte finde ich wichtig um zu sehen ob das Model schon professionell gearbeitet hat und für welche Kunden. Ansonsten finde ich auch das Sedkarten im PDF Format zum weiterleiten am Besten sind. Manche Modelagenturen lassen auch den Kunden die Bilder selber von der Homepage als PDF auswählen, weil man dann gezielt die Fotos aussucht und dem Kunden das richtige Model vorschlagen kann. Zu stark retuschierte Fotos kann man mal zeigen, aber nur wenn sie künstlerisch wertvoll sind.“

Axel Leschinski, Fotograf

„Sind stark retuschierte Fotos auf der Sedkarte erlaubt? Diese ganzen idealisierten Bilder sind grauenhaft, da diese mit der Realität nichts mehr zu tun haben, daher reichen mir Polas völlig aus um ein Model zu beurteilen, Veröffentlichungen sind hilfreich, da diese die Erfahrungen des Models zeigen, auf jeden Fall mehr als 2 Bilder.“

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